Steuertipps für Unternehmer: Was du von der Steuer absetzen kannst

Steuertipps für Unternehmer: Was du von der Steuer absetzen kannst

29 Prozent – so viel Steuern zahlen deutsche Unternehmen durchschnittlich. Auf diesen Schnitt kommen die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) und das Bundesfinanzministerium nach einer Analyse des Steueraufkommens. Dass sich auch ordentlich Steuern sparen lassen, zeigen hingegen die deutschen DAX-Konzerne. Lediglich fünf der 30 Konzerne zahlten 2018 den Steuersatz von 29 Prozent oder mehr. Dies ergab eine Recherche der Wirtschaftswoche

Die große Frage, die sich für dich als Unternehmer stellt: Wie kann ich Steuern sparen? Dafür gibt es einige Möglichkeiten. Keine Sorge – alle sind legal. Wer Steuern sparen möchte, muss zuerst wissen, was er alles von der Steuer absetzen kann, um so die jährliche Steuerlast zu senken. Zeitgold hat ein paar Steuertricks für dich herausgesucht, mit denen du effektiv Geld sparst.

Welche Steuern müssen Unternehmer zahlen?

Bevor es konkret darum geht, welche Ausgaben du von der Steuer absetzen kannst, kommt eine Frage vorweg: Welche Steuern musst du als Unternehmer überhaupt bezahlen? Fakt ist, jedes Unternehmen muss seine Gewinne versteuern. Die Art der Steuerabgabe richtet sich jedoch stark nach der Rechtsform des Unternehmens. Wir geben dir einen Überblick aller Steuerbelastungen: 

Gewerbesteuer

Nahezu alle deutschen Unternehmen und Kleinunternehmen fallen unter die Regelungen der Gewerbesteuer (Abkürzung: GewSt). Ausgenommen sind Freiberufler. Die Gewerbesteuer wird nicht vom Finanzamt, sondern von der Gemeinde erhoben, in der das Unternehmen sitzt. Führst du dein Unternehmen beispielsweise in Berlin, erhebt die Stadt Berlin die Gewerbesteuer. Diese fällt auf den Jahresgewinn deines Unternehmens an. Die Höhe der Gewerbesteuer unterscheidet sich von Gemeinde zu Gemeinde. Jede Kommune kann ihren eigenen Gewerbesteuerhebesatz festlegen. Bundesweit einheitlich hingegen ist die Steuermesszahl, von 3,5 Prozent. Der Gewerbeertrag wird immer auf volle 100 Euro abgerundet. 

Einfach zu merken:

Musstest du bei der Anmeldung deines Unternehmens einen Gewerbeschein beantragen, bist du auch gewerbesteuerpflichtig. 

Freibeträge für die Gewerbesteuer

Einzelunternehmen und Personengesellschaften wie GbRs und KGs erhalten einen jährlichen Freibetrag von 24.500 Euro. Für alles darüber fällt auch bei ihnen die Gewerbesteuer an. GmbHs wird kein Freibetrag gewährt. Grundlage für den Freibetrag bei Einzelunternehmen und Personengesellschaften ist, dass sie das Gehalt des Unternehmers nicht als Betriebsausgabe angeben dürfen. Der Freibetrag gilt dafür als Ausgleich. GmbHs hingegen können das Geschäftsführergehalt steuerlich geltend machen und erhalten deswegen keinen Freibetrag. Für juristische Personen wie Vereine gilt lediglich ein Freibetrag von 5000 Euro. 

Gewerbesteuer berechnen – so geht’s

Gewinn aus Gewerbebetrieb nach Einkommensteuergesetz
(EStG) beziehungsweise Körperschaftsteuergesetz (KStG)
+Hinzurechnungen
Kürzungen
=Gewerbeertrag vor Verlustabzug
Gewerbeverlust aus Vorjahren
Freibetrag von 24.500 Euro (nur für Einzelunternehmen und
Personengesellschaften)beziehungsweise 5000 Euro für
sonstige juristische Personen des privaten Rechts
(beispielsweise Vereine)
=Gewerbeertrag
xSteuermesszahl (3,5 Prozent)
=Steuermessbetrag
xHebesatz der Gemeinde
Gewerbesteuer-Vorauszahlungen
=Gewerbesteuerzahllast

Gewerbesteuer berechnen – ein Beispiel

Du bist Kleinunternehmer in Berlin und erwirtschaftest einen Gewinn von 150.500 Euro im Jahr. 

[teal] 1. Schritt: Ziehe den Freibetrag vom Gewinn ab 
150.500 Euro - 24.500 Euro Freibetrag = 126.000 Euro 

[teal] 2. Schritt: Multipliziere den bereinigten Gewerbeertrag mit der Steuermesszahl
126.000 Euro x 3,5 Prozent Steuermesszahl = 4410 Euro Messbetrag
[teal] 3. Schritt: Multipliziere den Messbetrag mit dem Gewerbesteuerhebesatz
4410 Euro x 410 Prozent Hebesatz in Berlin = 18.081 Euro zu zahlende Gewerbesteuer 

Mit der Gewerbesteuer allein sind die Steuerbelastungen deines Unternehmens noch nicht abgegolten. Hinzukommen die Körperschaftsteuer oder Einkommensteuer auf unternehmerische Einkünfte. 

Körperschaftsteuer

Juristische Personen zahlen statt einer Einkommensteuer (Abkürzung ESt) die Körperschaftsteuer (Abkürzung KSt). Als juristische Person zählt dein Unternehmen, wenn es sich um eine Kapitalgesellschaft wie AG, GmbH, Genossenschaft oder Stiftung handelt. Die Körperschaftsteuer geht direkt an das Finanzamt und liegt nach §23 Abs.1 Körperschaftsteuergesetz einheitlich bei 15 Prozent des zu versteuernden Einkommens. Ergänzend erhoben werden 5,5 Prozent von dem Steuerbetrag als Solidaritätszuschlag. Dadurch ergibt sich eine Gesamtsteuerbelastung von 15,825 Prozent des zu versteuernden Einkommens. Einen Freibetrag gibt es bei der Körperschaftsteuer nicht. 

Das Finanzamt erhält eine Körperschaftsteuererklärung. Die Körperschaftsteuer wird vierteljährlich im Voraus gezahlt. Sprich, immer zum zehnten des Monats März, Juni, September und Dezember. Die Vorauszahlungen werden mit der Jahressteuerschuld verrechnet. 

Körperschaftsteuer berechnen

[purple] Zu versteuerndes Einkommen (Gewinn abzüglich Sonderausgaben und außergewöhnlichen Belastungen) x 15,825 Prozent = Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag 

Beispiel-Berechnung der Körperschaftsteuer

Dir gehört eine GmbH in Berlin und diese erwirtschaftet einen Gewinn von 150.500 Euro im Jahr. 

[purple] 150.500 Euro x 15,825 Prozent = 23.737,5 Euro Körperschaftsteuer

Einkommensteuer

Im Gegensatz zur Körperschaftsteuer (Abkürzung KSt) unterliegen alle natürlichen Personen der Einkommensteuer (Abkürzung ESt). Deswegen dreht sich dieser Punkt rein um natürliche Personen. Dazu zählst du als Freiberufler, Gesellschafter einer Personengesellschaft oder als Einzelunternehmer. Im Gegensatz zu Kapitalgesellschaften, die als eigenständige juristische Person behandelt werden, gelten Personengesellschaften als Vereinigung von Gesellschaftern. Deswegen wird nicht die Personengesellschaft an sich besteuert, wie es bei Kapitalgesellschaften der Fall ist, sondern die einzelnen Gesellschafter – also du und deine Geschäftspartner. 

Der zu versteuernde Gewinn der Gesellschaft wird ermittelt und je nach Anteilen im Gesellschaftsvertrag auf die Gesellschafter des Unternehmens verteilt. Jeder einzelne Gesellschafter  muss wiederum den Gewinn mit seinem persönlichen Einkommensteuersatz versteuern. 

Wichtig

Sowohl ausgeschüttete als auch einbehaltene Gewinne des Unternehmens sind Teil der Einkommensteuer.

Für jeden einzelnen Gesellschafter und somit auch dich bedeutet dieses Vorgehen, dass er seinen Gewinnanteil in einer eigenen Einkommensteuererklärung an das Finanzamt melden und versteuern muss. 

Die Höhe der Einkommensteuer hängt zum einen von der Höhe des erzielten Gewinns und, zum anderen vom Steuersatz des Inhabers beziehungsweise Gesellschafters ab. Auf die Einkommensteuer fällt zusätzlich der Solidaritätszuschlag von 5,5 Prozent an.

Genauso wie die Körperschaftsteuer wird auch die Einkommensteuer vierteljährlich – jeweils zum zehnten der Monate März, Juni, September und Dezember – im Voraus bezahlt. Die Höhe der Vorauszahlungen hängt von der festgelegten Einkommensteuer des Vorjahres ab. Die Vorauszahlungen werden mit der Jahressteuerschuld verrechnet.

Die Freibeträge richten sich nach der individuellen Lebenssituation der jeweiligen Gesellschafter. Für jeden Bürger in Deutschland gibt es einen Steuergrundfreibetrag – 2019 liegt er bei 9168 Euro. Verheiratete erhalten die doppelte Höhe. Desweiteren gibt es Kinderfreibeträge und Entlastungen für Alleinerziehende. 

Wie viel Steuern du bezahlen musst, bemisst das Finanzamt, nachdem du deine Steuererklärung eingereicht hast. Deinem Steuerbescheid kannst du entnehmen, ob du Geld zurück erhältst oder Steuern nachzahlen musst. 

Umsatzsteuer

Unternehmen erheben die Umsatzsteuer (Abkürzung USt) beim Verkauf von Waren oder Dienstleistungen. Der Regelsteuersatz liegt dafür in Deutschland nach §12 des Umsatzsteuergesetzes bei 19 Prozent. Für einige Waren wie bestimmte Lebensmittel oder ausgewählte Dienstleistungen gilt hingegen ein vergünstigter Steuersatz von sieben Prozent. 

Tipp

Bevor du eine Rechnung schreibst, solltest du dich informieren, ob du sieben oder 19 Prozent Umsatzsteuer veranschlagen musst. Am besten hilft dir in diesem Fall der Steuerberater weiter.

Die Umsatzsteuer behältst du als Unternehmer allerdings nicht ein, sondern führst sie eins zu eins ans Finanzamt ab. Dein veranschlagter Preis inklusive der Umsatzsteuer entspricht dem Brutto. Der Preis abzüglich der Umsatzsteuer entspricht dem Netto und der Summe, die dir als Unternehmer komplett zusteht.

Das musst du wissen

Du als Unternehmer oder Kapitalgesellschaft erhebst die Umsatzsteuer und gibst sie ans Finanzamt weiter. Dein Kunde ist letztlich der, der sie bezahlt. Denn du schlägst die Umsatzsteuer auf deinen Nettoverkaufspreis.

Vorsteuer

Du als Unternehmer schreibst nicht nur Rechnungen, du bezahlst auch einige. Du kaufst Waren bei Lieferanten und nimmst Dienstleistungen von anderen Unternehmen in Anspruch. Auf den Rechnungen, die du bekommst, ist immer die Umsatzsteuer ausgeschrieben. Wenn du als Kunde etwas kaufst, bezahlst du sie. Der Regelsteuersatz in Deutschland entspricht 19 Prozent – für einige Ausnahmen gelten sieben Prozent. 

Der Verkäufer deklariert damit die Umsatzsteuer, die er wiederum ans Finanzamt abführt. 

Du als Kunde und gleichzeitig vorsteuerabzugsberechtigtes Unternehmen kannst die von dir gezahlte Umsatzsteuer als Vorsteuer, wieder beim Finanzamt geltend machen – der sogenannte Vorsteuerabzug. Denn durch den Einkauf von Ware oder Dienstleistung hast du die Umsatzsteuer bereits bezahlt. Bei der Voranmeldung zur Umsatzsteuer beziehungsweise der Umsatzsteuererklärung erhältst du die bereits gezahlte Vorsteuer vom Finanzamt wieder zurück. Damit wird die von dir gezahlte Umsatzsteuer durch die, die du von deinen Kunden einnimmst, verrechnet. Durch dieses Vorgehen bedeutet die Umsatzsteuer für dich weder einen Mehrwert noch einen Verlust. 

Einfach zu merken: 

Vorsteuer = Steuer auf Eingangsrechnungen (Käufe)
Umsatzsteuer= Steuer auf Ausgangsrechnungen (Verkäufe)

Lohnsteuer

Die Lohnsteuer bezahlt zwar der Arbeitnehmer, dennoch bist du als Arbeitgeber nicht ganz außen vor. Wenn du Mitarbeiter beschäftigst, führst du deren Lohnsteuer an das Finanzamt ab. Dabei ziehst du die zu zahlende Lohnsteuer des Mitarbeiters direkt von seinem Bruttogehalt ab und gibst sie an das Finanzamt weiter. Steuerklasse, Freibeträge und dadurch auch die Steuerlast des Mitarbeiters erfährst du über die elektronische Lohnsteuerkarte. Die Beträge gehen an das für dein Unternehmen zuständige Finanzamt – nicht das des Arbeitnehmers. In der Regel übernimmt dein Steuerberater die Lohnbuchhaltung. Mit Hilfe von Zeitgold kannst du ebenfalls unkompliziert deine vorbereitende Buchhaltung und Lohnbuchhaltung erledigen. 

Was Unternehmen von der Steuer absetzen können

Fakt ist, höhere Gewinne bedeuten gleichzeitig höhere Steuern. Wenn du Steuern sparen möchtest, hast du zwei Möglichkeiten: Zum einen kannst du durch Investitionen deinen Gewinn drücken und davon trotzdem profitieren. Zum anderen gibt es etliche Kosten, die du als Unternehmer von der Steuer absetzen kannst. Zeitgold zeigt dir, wie du Steuern sparst und was du von der Steuer absetzen kannst.

Investitionen tätigen und Steuern sparen

In einem Unternehmen werden nicht die Umsätze, sondern die Gewinne versteuert. Natürlich möchtest du mit deinem Unternehmen so viel Gewinn wie möglich erwirtschaften. Dennoch lohnt es sich aus Steuersicht, die Gewinne niedrig zu halten. Als erfolgreiches Unternehmen hohe Gewinne erwirtschaften und dennoch so wenig Steuern wie möglich zahlen? Das kann funktionieren, wenn du clever investierst.

Geringwertige Wirtschaftsgüter 

Braucht dein Unternehmen neue Computer, Drucker oder andere technische Geräte? Wolltest du das Mobiliar austauschen, neue Stühle anschaffen oder neue Küchengeräte einbauen? Dann mach dies noch vor dem Jahresabschluss. Denn durch Investitionen, die du tätigst, kannst du deine Gewinne und dadurch auch deine Steuerlast senken. Natürlich solltest du nur anschaffen, was du auch gebrauchen oder wieder gut veräußern kannst. 

[purple] Anschaffungen mit einem Wert von bis zu 800 Euro netto (952 Euro brutto) kannst du in dem Jahr, in dem du sie gekauft hast, komplett abschreiben. Deswegen eignen sich Güter bis zu 800 Euro als schnelle Investitionen, die deinen Gewinn senken. Genaue Regelungen dazu findest du im §6 Abs. 2 Einkommensteuergesetz.

Zwischenrechnung Handwerker

Deine Gewinne lassen sich vor dem Fiskus auch drücken, wenn du gegen Jahresende noch Handwerker beauftragst, um notwendige Reparaturen an Maschinen oder Gebäuden vorzunehmen. Die Arbeiten müssen nicht zwangsläufig bis zum Jahresende fertiggestellt werden. Unser Tipp: Zieht sich der Auftrag bis ins neue Jahr hin, bitte den Handwerker um eine Zwischenrechnung und rechne diese Ausgaben bereits im selben Jahr gegen deine Gewinne. So sparst du ganz einfach Steuern. 

Investitionsabzugsbetrag 

Eine vorausschauende Planung lohnt sich. Unternehmer mit einem Betriebsvermögen von bis zu 235.000 Euro können den Investitionsabzugsbetrag nutzen, um Steuern zu sparen. Dafür musst du dir noch in diesem Jahr überlegen, welche größeren Anschaffungen du in den kommenden Jahren machen möchtest. Brauchst du teure neue Maschinen, Transporter oder gar eine neue Lagerhalle? Dann kannst du bereits in diesem Jahr 40 Prozent und maximal 200.000 Euro steuerlich geltend machen. Bedeutet dies für deine Jahresbilanz ein Minus, kannst du den Verlust in den kommenden Jahren vortragen und mit Gewinnen verrechnen, die wir dir im Folgenden vorstellen.
Der einzige Haken: Du musst die geplanten Investitionen auch tatsächlich innerhalb der nächsten drei Jahre durchführen.

Kosten von der Steuer absetzen

Neben Investitionen in das eigene Unternehmen gibt es noch eine weitere Möglichkeit, wie du deine Steuerlast senken kannst: So viel wie möglich von der Steuer absetzen. Hier lässt sich eine Menge Geld sparen. Zeitgold hat ein paar Tipps für dich und zeigt dir, was du alles von der Steuer absetzen kannst.

Viele deiner Betriebsausgaben kannst du steuerlich geltend machen. Damit das funktioniert, müssen die Aufwendungen in tatsächlichem, sachlichem oder wirtschaftlichen Zusammenhang mit deinem Unternehmen stehen. Dabei prüft das Finanzamt nicht, ob du Ausgaben tatsächlich notwendig waren oder nicht. Die große Frage: Was gehört zu den Betriebsausgaben? 

Betriebsausgaben

Unter die Betriebskosten fallen alle Aufwendungen, die nötig sind, um deine Tätigkeit auszuüben. Dazu gehören:

  • Büroräumlichkeiten (Miete, Reinigung)
  • Arbeitsmittel (Büroutensilien, Büromöbel, Firmenwagen etc.)
  • Personalkosten
  • Provisionen 
  • Kommunikation (Festnetz, Internet, Mobilfunk etc.) 
  • Fort- und Weiterbildungskosten 
  • Fachbücher, Fachzeitschriften 
  • Fahrtkosten und Dienstreisen 
  • Bewirtungskosten 
  • Kontoführungsgebühren 
  • Beiträge für Berufsverbände 
  • Beratung (Rechts-, Steuer-, Wirtschafts-)
  • Prozesskosten
  • Versicherungen (Unfall-, Haftpflicht-, Rechtsschutz-) 
  • Umzugskosten 
  • Diebstahlverluste (Bargeld oder Gegenstände)

Marketing-Aufwendungen

Zu den Marketing-Aufwendungen gehören alle Ausgaben, die die Kommunikation mit dem Kunden betreffen und ihm Informationen über das Unternehmen vermitteln. Mit diesen Maßnahmen gewinnst und bindest du Kunden – ein wesentlicher Faktor für den Erfolg eines Unternehmens. 

  • Werbegeschenke
  • Anzeigen
  • Kosten für klassische Werbung (Druckkosten, Grafikkosten etc.)
  • Messeauftritte 
  • Außenwerbung
  • Logo
  • Internetauftritt 
  • Marktforschung
  • Events
  • Sponsoring (beispielsweise Trikots für einen ortsansässigen Verein)

Außergewöhnliche Belastungen

Bei der Einkommensteuererklärung werden auch außergewöhnliche Belastungen vom Fiskus steuerlich berücksichtigt beziehungsweise entlastet.

  • Krankheitskosten 
  • Bestattungskosten 
  • Scheidungskosten 
  • Schäden an Immobilien (durch beispielsweise Unwetter)

Alle Ausgaben, die du steuerlich geltend machen möchtest, musst du belegen können. Für Käufe, Dienstleistungen oder Restaurantbesuche musst du die Rechnung aufbewahren. Denn im Falle einer Steuerprüfungen werden deine Angaben genau kontrolliert. Wenn das Finanzamt an der Höhe deiner Ausgaben zweifelt, kann es ebenfalls einen Beleg von dir fordern. Im Zweifel fordert das Finanzamt auch einen Beweis darüber, dass du die Ausgaben tatsächlich für dein Unternehmen und nicht für private Zwecke getätigt hast. Deswegen: Rechnungen immer akribisch aufbewahren.

Damit du bei den ganzen Rechnungen nicht den Überblick verlierst, bewährt sich eine gewisse Ordnung. Schreib beispielsweise auf jede Rechnung drauf, was du angeschafft hast und warum. Was du gekauft hast, sollte sowieso auf der Rechnungen stehen. Das warum interessiert das Finanzamt zwar nicht, kann dir selbst aber als Erinnerung nützen. So bist du auf der sicheren Seite und kannst guten Gewissens Rede und Antwort stehen. 

Wir machen keine Steuerberatung. Zeitgold ersetzt keinen zertifizierten Steuerberater. Alle Angaben ohne Gewähr.

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