Steuerberaterkosten sparen – so geht’s

Steuerberaterkosten sparen – so geht’s

Steuerberaterkosten sparen

Als Selbstständiger oder Unternehmer ist der Steuerberater ein wichtiger Partner für dein Geschäft. Er unterstützt dich bei deiner Buchhaltung und den Jahresabschlüssen, erstellt deine Steuererklärung und berät dich kompetent in Sachen Unternehmensführung. Außerdem hilft er dir, steuerlich das Bestmögliche herauszuholen. 

Die Kehrseite der Medaille: Der Steuerberater kostet Geld – und häufig nicht gerade wenig. Auf den Steuerberater zu verzichten, ist ab einem gewissen Wachstum nicht mehr ratsam. Die Krux an der Sache: Je stärker du mit deinem Geschäft wächst, desto höher werden die Ausgaben beim Steuerberater. Es gibt allerdings Möglichkeiten, bei den Kosten für den Steuerberater zu sparen. Zeitgold verrät sie dir.

Steuerberaterkosten gesetzlich festlegt

Die gute Nachricht zuerst: Der Steuerberater darf seine Gebühren nicht willkürlich festsetzen. Die Steuerberatervergütungsverordnung, kurz StBVV, legt einen Rahmen fest, wie hoch die Steuerberaterkosten ausfallen dürfen – es sei denn, der Steuerberater rechnet seine Leistung nach Zeit ab. 

Folgende Abrechnungsarten stehen dem Steuerberater zur Verfügung:

  • Abrechnung nach der Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV)
  • Abrechnung nach Zeitaufwand
  • Abrechnung einer pauschalen Gebühr

Die StBVV gibt nicht exakt vor, wie viel der Steuerberater für einzelne Tätigkeiten verlangen darf, sondern legt grobe Vorgaben fest. Die StBVV lässt dem Steuerberater einen Ermessensspielraum – abhängig vom Schwierigkeitsgrad der Aufgabe. 

Basis der Gebühren ist der Gegenstandswert, um den es geht. Dieser entspricht deinem Jahresumsatz. Die Gebühr für die übernommenen Tätigkeiten liegt im Ermessen des Steuerberaters. Ihm stehen nach der Vergütungsverordnung Faktoren von 1 bis 10 zur Verfügung. Die StBVV legt in verschiedenen Tabellen wie etwa zur Buchführung oder dem Abschluss einen Maximalbetrag fest. Die Gebührentabellen findest du hier

Lesetipp 

Was du von der Steuer absetzen kannst, liest du im Beitrag Steuertipps für Unternehmer.

Steuerberaterkosten – mit Pauschalen arbeiten

Die komplette Kostenübersicht behältst du, wenn du mit deinem Steuerberater eine Pauschale für gewisse Tätigkeiten vereinbarst. Dies erlaubt die Vergütungsverordnung. Allerdings muss schriftlich festgehalten werden, für welche Aufgaben welche Pauschale gilt. 

Zusammenarbeit mit dem Steuerberater optimieren und sparen

Grundsätzlich gilt, je besser du mit deinem Steuerberater zusammenarbeitest, desto geringer fallen die Kosten aus. Die Buchhaltung organisiert vorzubereiten legt den Grundstein für eine effiziente Zusammenarbeit. Die Regel lautet: Je mehr Aufgaben der Steuerberater für dich übernimmt, desto mehr kostet er dich.

In der Regel brauchst du aber nicht für alle Aufgaben in deiner Buchhaltung die Hilfe eines Steuerexperten. Die vorbereitende Buchhaltung kannst du beispielsweise auch ohne steuerliche Fachkenntnisse erledigen, auch wenn das sehr zeitaufwändig sein kann. Unsortierte, fehlende oder falsche Belege kosten deinen Steuerberater mehr Zeit und dich somit mehr Geld. Eine gut strukturierte vorbereitende Buchhaltung zahlt sich also aus. 

Besonders einfach wird es, wenn du dafür eine Buchhaltungssoftware nutzt. Mit Zeitgold bereitest du deine deine Buchhaltung mithilfe der innovativen Automatisierungstechnologie einfach und schnell per Klick vor. 

Übernimmst du das Sortieren von Belegen und Kontoauszügen nicht selbst, muss sich der Steuerberater darum kümmern und dir diese Tätigkeit wiederum in Rechnung stellen. Geld, das du dir sparen kannst. Auch das Kontieren von Belegen kannst du mit ein wenig Geschick selbst übernehmen.

Faustregel zum Kostensparen bei der Steuerberatung: Deine Buchhaltung solltest du erst an den Steuerberater übergeben, wenn du sie vollständig vorbereitet hast. Seine Arbeit sollte erst dort ansetzen, wo wirklich Steuerfachwissen gefragt ist – also beim Monatsabschluss. 

Steuerberaterkosten sparen durch Vergleich

Es kann nie schaden, ein zweites Angebot einzuholen. Solltest du die Kosten bei deinem Steuerberater als zu hoch empfinden, kannst du einen anderen Steuerberater konsultieren. Wichtig für eine realistische Einschätzung ist, dass du ihm den Aufwand mit deiner Buchhaltung ziemlich genau beschreiben kannst. Wie viele Belege hast, was ist kompliziert an deiner Buchhaltung, welche Leistungen erwartest du von ihm. 

Merke

Ein Angebot eines zweiten Steuerberaters einzuholen, bedeutet nicht gleich, dass du wechseln musst. Es bietet dir aber eine gute Vergleichsbasis.

Solltest du von einem anderen Steuerberater ein besseres Angebot bekommen, aber nicht wechseln wollen, kannst du auch deinen bisherigen Steuerberater darauf ansprechen.

Erkläre ihm die Situation. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird er dich als Kunden nicht verlieren wollen und dir deswegen entgegenkommen. Solltest du dennoch erwägen, deinen Steuerberater zu wechseln, bietet sich dafür das Ende deines Geschäftsjahres am 31. Dezember an. Der alte Steuerberater kann dann noch nach seinem Vorgehen den Jahresabschluss erstellen und der neue frisch ins Jahr starten. 

Wir machen keine Steuerberatung. Zeitgold ersetzt keinen zertifizierten Steuerberater. Alle Angaben ohne Gewähr.

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