Umsatz trotz Corona: Was Unternehmen jetzt tun können

Umsatz trotz Corona: Was Unternehmen jetzt tun können

Als Unternehmer musst du trotz Corona Umsatz machen.

Nicht nur gesundheitlich, sondern auch wirtschaftlich trifft die Verbreitung des Coronavirus Deutschland hart. Besonders betroffen sind kleinere Unternehmen und Selbständige. Je mehr das öffentliche Leben zum Erliegen kommt, desto größer werden die ökonomischen Auswirkungen für Unternehmer. Noch gibt es allerdings Möglichkeiten, wie Unternehmen trotz Corona Umsatz erwirtschaften können. Zeitgold hat ein paar Tipps für dich zusammengestellt. Welche staatlichen Unterstützungen du bekommst, liest du hier.

Newsticker zu Entwicklungen zur Unterstützung für Unternehmen in der Corona-Krise

Alle neuesten Informationen findest du hier.

Lieferservice für Cafés und Restaurants

Die Gastronomie wurde in ganz Deutschland geschlossen. Deine Chance: Bestellungen und Lieferungen sind weiterhin erlaubt! Das solltest du nutzen, damit deine Umsätze nicht komplett ausbleiben. Die Gäste können deine Leckereien genießen, ohne sich einer Gefahr aussetzen zu müssen. Und du erwirtschaftest weiterhin Umsatz.

Hier ist Information alles. Mach deinen neuen Lieferservice an der Tür deines Lokals bekannt, nutze deine Profile in den sozialen Medien, verbreite die Neuigkeit über Mundpropaganda. Mache auch bekannt, dass deine Gastronomie die Hygienevorschriften des Robert Koch-Instituts (RKI) sehr genau befolgt.

Kurz: Lass nichts unversucht, um deinen Betrieb weiterhin am Laufen zu halten. Das gilt besonders, wenn du bisher noch gar keinen To-go- oder Außerhaus-Service angeboten hat.

Und nicht nur dein Angebot kann weiterhin an Kunden gebracht werden. Auch deine Mitarbeiter kannst du weiter beschäftigen. Die Speisen müssen schließlich zubereitet und ausgeliefert werden, für die nötige Hygiene muss gesorgt und die Bestellungen müssen aufgenommen werden.

Dafür bieten sich verschiedene Möglichkeiten an. Auch die Frage, ob du deinen Lieferservice selbstständig aufbauen oder dafür eine der bekannten Plattformen wie Lieferando nutzen willst (hier geht’s zur Anmeldung), muss überlegt sein. Dazu kommt das Einkaufen notwendiger Produkte wie Verpackungen, Servietten, Einwegbesteck sofern gewünscht und Liefertüten. Die kannst du zum Beispiel im Gastronomiebedarfs-Shop von Gastro Hero erwerben.

Wenn du keine fertigen Gerichte liefern möchtest, kannst du auch Kochboxen anbieten. Darin befinden sich alle nötigen Zutaten inklusive Rezept zum Nachkochen zu Hause. Kunden können die Boxen unkompliziert abholen. Oder du bietest einen Onlinekurs per Webcam zum gemeinsamen Nachkochen an. Das macht Spaß und ist eine tolle Initiative, die Kunden sicher nachhaltig im Gedächtnis bleiben!

Gutscheine verkaufen und Liquidität erhöhen

Eine gute Möglichkeit jetzt liquide zu bleiben, sind Gutscheine. Du erhältst das Geld sofort, der Kunde kann ihn online kaufen und digital an Freund und Familie verschenken. Schließlich machen Geburtstage auch vor Corona keinen Halt. Eine einfache Möglichkeit dafür bietet Atento. Mit diesem Service kannst auch du ganz einfach Gutscheine anbieten.

Auch hier solltest du deine Kunden persönlich oder über deine Webseite und soziale Medien informieren, dass du digitale Gutscheine verkaufst. Das perfekte Geschenk in Zeiten von Corona.

Termine ins Digitale verlagern

Trotz der unsicheren und ungewöhnlichen Situation in Deutschland und der ganzen Welt solltest du versuchen, so weit es geht „business as usual” zu betreiben. Kundentermine musst du nicht zwangsläufig absagen. Schlage deinen Kunden doch vor, den Termin digital abzuhalten. Damit du dein volles Potenzial ausschöpfen kannst, eignet sich dafür ein Videocall. Auch Videokonferenzen mit mehreren Parteien sind eine Möglichkeit, wenn mehrere Personen an dem Termin beteiligt sind.

Es gibt verschiedene Anbieter, die das kostenlos ermöglichen. Einer davon ist Zoom. Hier hast du sogar die Möglichkeit, deinen Bildschirm mit den anderen Teilnehmern der Konversation zu teilen. So kannst du beispielsweise Präsentationen halten, alle relevanten Informationen teilen und direktes Feedback erhalten. Auch wichtige Signale wie Mimik und Gestik gehen nicht verloren. 

In diesen Zeiten sind kreative Wege nötig. Dein Kunde ist oft genauso auf deine Hilfe angewiesen, wie du auf seinen Auftrag. Vergiss das nicht! Durch unsere vernetzte Welt ist vieles machbar.

Arbeiten im Homeoffice: So klappt´s

Nicht nur mit Kunden kannst du digital arbeiten, sondern auch mit deinen Mitarbeitern. Damit im Homeoffice nichts zu kurz kommt, ist Erreichbarkeit das A und O. Einfach ist das, wenn ihr euch per Videochat vernetzt. Auch hierfür kannst du Zoom nutzen. Alternativen sind Skype, oder Facetime für Mac Nutzer. 

Das hat gleich mehrere Vorteile: Man sitzt nicht alleine zu Hause, sondern arbeitet „wie gewohnt” in Gesellschaft der Kollegen. Das hebt die Stimmung und sorgt für Austausch. Fragen können schnell geklärt werden. Die Kaffeepause, die man normalerweise im Büro macht, wird einfach gemeinsam aus dem jeweiligen Zuhause gemacht und mit dem Team geteilt. So macht Homeoffice nicht nur Spaß, sondern ist auch produktiv. 

Wir machen keine Steuerberatung. Zeitgold ersetzt keinen zertifizierten Steuerberater. Alle Angaben ohne Gewähr.